Creative Commons LizenzvertragSendungen, Artikel: CC BY-NC-ND 3.0 DE | D. O. abonnieren (RSS) | 17-Dec-2018 - UTC

Sendung: „Mach mit!“ Gemüse- und Kräuteranbau

So ungefähr. Infografik D. O. 2014 CC BY. Bitte beachten: Blatt-Grafik im Bild verlinkt © H. McKenna Wikimedia Commons CC BY-SA

So ungefähr. Infografik D. O. 2014 CC BY. Bitte beachten: Blatt-Grafik im Bild verlinkt © H. McKenna Wikimedia Commons CC BY-SA. Kleine Ergänzung zur Frage Zell- oder Wurzelatmung beim „Weiterlesen“. Gießen: als „Sprühregen“ (schont die Bodenoberfläche), und wenn möglich direkt auf den Boden. Mulch oder eine Pflanzendecke hält Feuchtigkeit im Boden.

Mietergärten waren in der Kaiserzeit, in der Weimarer Republik, und bis in die Wirtschaftswunderzeit nahezu selbstverständlicher Teil von Arbeitersiedlungen und Konzepten des sozialen Wohnungsbaus. Der neue Begriff „urbane Landwirtschaft“ bzw. „urban gardening“ holt also nur eine Tradition aus der Mottenkiste, die in vielen Ländern sowieso noch zum Alltag gehört. Bewirkt hat dieser Trend jedoch, dass das Bewusstsein, wovon wir wirklich leben, wächst. Gemüse, Kräuter von der eigenen Scholle, vom Balkon, aus der Kiste oder aus dem Korb schmeckt ganz abgesehen davon, und der Anbau macht Spaß.

Sendung anhören oder runterladen – Länge: 1 Std. 10 Min. / 42,2 MB

Sylvia Schmidt /Demokratie Online, 2014. CC BY-NC-ND. demokratie-online.net + demokratie-online.info seit Aug. 2016. Musik CC von ccmixter.org, steht alles am Ende des Artikels

nur wenige Pflanzen sind Selbstbestäuber. Phazelien werden als Gründünger gesät, aber gerade im Sommer ist auf den Blüten dazu noch Hochbetrieb! Auch Hummeln sind Bestäuber ... © 2007 Rasbak Wikimedia Commons CC BY-SA

nur wenige Pflanzen sind Selbstbestäuber. Phazelien werden als Gründünger gesät, aber gerade im Sommer ist auf den Blüten dazu noch Hochbetrieb! Auch Hummeln sind Bestäuber … © 2007 Rasbak Wikimedia Commons CC BY-SA

In der Sendung werden Grundlagen des Gemüse- und Kräutergärtnerns vermittelt. Besprochen wird, wie man als totaler Anfänger auch unter ungünstigen Bedingungen loslegen kann, etwa auf ehemals bebauten oder auf verunkrauteten Flächen, auf nährstoffarmen Sandböden, schweren Lehm-/Tonböden, oder in der Betonwüste. Tipp zum Kauf oder zur Ausleihe von Sachbüchern: die Bedeutung und Pflege des Bodens sollte ausführlich erklärt sein, ebenso Kompostierung und Düngung mit Komposterde. Wichtig ist Lebensraum und Nahrung für bestäubende Insekten, jährlicher Fruchtwechsel auf derselben Fläche, und Mischkultur. Die Kombination aus Gemüse, Kräutern, Blumen, gegebenfalls auch Obst – HIER wird der Sinn noch einmal kurz erklärt – erfüllt mehrere Funktionen gleichzeitig. Ursachen von Pflanzenkrankheiten sind ein wichtiges Thema, wie z. B. zu wenig Platz pro Pflanze, zu viel des Guten beim Gießen, Überdüngung (auch mit Biodünger!). Chemiefreier Pflanzenschutz oder auch Gründüngung, die den Boden zusätzlich schützt und verbessert, werden in Biogarten-Büchern beschrieben. Viele Infos über bekannte und fast vergessene Nahrungspflanzen, Kulturanleitungen bis zur Saatgutgewinnung gibt es u. v. a. aus Luxemburg vom Kraizschouschteschgaart! Oder aus Großbritannien bei „The Real Seeds“!
Zur Streuobstwiese finden Sie eher HIER oder anderswo Informationen.

Noch etwas können Sie in Ihrem Garten tun, egal wie groß oder klein er ist: mitmachen beim Erhalt der biologischen Vielfalt. Das ist auch eine Entdeckungsreise in der Küche! Wer mal weiß-schwarz blühende Dicke Bohnen, Kürbisse mit blauer Schale, Tomaten mit interessanten Hautfarben oder Ostfriesische Palmen u. v. m. kennenlernen will, ist HIER richtig, oder HIER, ebenso HIER oder HIER. Für Österreich: HIER, und die Schweiz: HIER! Es sind Erhaltungszüchter, in der Regel Vereine, die auch Saatgut zum Selbstkostenpreis verkaufen. Einige der „Alten“ sind robuster als hochgezüchtete Einheitssorten. Gemüse oder Obst muss außerdem nur im Erwerbsanbau Handelsklassenverordnungen, Bestimmungen des Bundessortenamtes und Anforderungen der Lebensmittelindustrie erfüllen.


Die Informationen in der Sendung wurden sorgfältig recherchiert. Korrekturen werden gern angenommen. Der Artikel wurde August 2015 etwas überarbeitet.
Länge der Sendung: 1:10 Std. Gewicht der Datei: 42,2 MB.
Korrektur und Info von einem Landwirt, weitere Gartentipps, Bücherliste, Essens- und Musikinfo zur Sendung s. Artikel-Ende

leider unscharfes Privatfoto, 2014. Die Experimentierfläche ist ganz vorne, wo die Steine sind. Das Zeug, was auf der Erde liegt, sieht etwas unordentlich aus, war aber Absicht

leider unscharfes Privatfoto, 2014. Die Experimentierfläche ist ganz vorne, wo die Steine sind. Das Zeug, was auf der Erde liegt, sieht etwas unordentlich aus, war aber Absicht

Anm. D. O. April 2015: Es schien doch sinnvoll, Fotos zum Nachweis meiner praktischen Tätigkeit zu zeigen, obwohl sie nicht zur Veröffentlichung geeignet sind :).

Ergänzung 25.07.2015: In einem älteren Gartenbuch (Horst Koehler – „Das praktische Gartenbuch“) aus den 1950er Jahren steht, dass Pflanzen Sauerstoff oberirdisch aufnehmen; Stichwort dazu: Zellatmung. Doch gibt es auch die Wurzelatmung. Da außerdem Wasser Sauerstoff enthält, kommen Pflanzen durch Zerlegen des aufgenommenen Wassers in Wasserstoff und Sauerstoff ebenfalls an Sauerstoff ran. In jedem Fall müssen Böden schon deshalb durchlüftet sein, weil die Bodenlebewesen sonst keinen Humus bauen können. Weitere Info folgen, soweit möglich.
Ergänzung 03.01.2015: wer sich erst einmal mit (gesunder) Ernährung, Genuss und Kochen befassen will, kann HIER weiterlesen.


Korrektur D. O. 24.09.14: natürlich bringt Pflanzenjauche keinen Sauerstoff in den Boden (Versprecher gegen Ende der Sendung bei der Beinwelljauche. Gemeint war Stickstoff). Von den Sonnenhut-Sorten wird der Purpur-Sonnenhut als Tee verwendet (Echinacea purpurea). Eine weitere Möglichkeit, Beete z. B. auf einer Rasenfläche neu anzulegen, ist: auf die Fläche möglichst ungefärbten Umzugskarton zu legen und direkt darauf ein Hügelbeet anlegen.


Ergänzung D. O. 05.10.14: Fachbücher für Azubis wurden hier empfohlen, nicht nur weil sie viel Wissen vermitteln, sondern auch zeigen, wie die Landwirtschaft ist, die für volle Supermarktregale sorgt. Zitat aus „Fachstufe Landwirt“ (Reihe Agrarwirtschaft im BLV-Verlag): „Rapsfelder prägen unsere Kulturlandschaft – ökologisch wichtig für Bienen und zur Ölgewinnung.“ Das ist leider Nonsens, bis auf das Öl. Ein bienenfreundlicher Lebensraum ist eine Mischkultur mit BLUMEN, Gemüse, Kräutern, Obststräuchern- und Bäumen … Außerdem haben chemische Pflanzenschutzmittel fatale Wirkungen auf Insekten – und flächendeckende Monokulturen ziehen Schädlinge wie auch Krankheiten geradezu an. Beispiel Raps aus dem gleichen Buch, gegen was alles Chemikalien eingesetzt werden: Schnecken, Erdflöhe, Käfer, Larven, Mehlige Kohlblattlaus, Rübenblattwespe, Rapsglanzkäfer, Rapsstängelrüssler, Kohlschotenrüssler, Kohlschotenmücke.


... und im Juni 2014 waren u. a. zu sehen: Weizen (begrannt), Kartoffel, Dicke Bohne, Phazelien

… und im Juni 2014 waren u. a. zu sehen: Weizen (begrannt), Kartoffel, Dicke Bohne, Phazelien

Sie möchten tiefer einsteigen? Manchmal verwirrt zu viel Lesen mehr als es Klarheit schafft, aber viele Aussagen wiederholen sich in den Büchern. Überall, wo es um chemiefreies, biologisches Gärtnern geht, wird beispielsweise über Kompost und Mischkultur geredet.

Wenn Sie Anfänger/in sind, ist es hilfreich, mit dem Gärtnern tatsächlich erstmal klein anzufangen – lieber auf kleiner Fläche mit zwei Lieblingsgemüsesorten und passenden Partnerpflanzen experimentieren, als sich gleich den Anbau auf mindestens 50 Quadratmetern oder noch mehr vorzunehmen. Sonst haben Sie möglicherweise zu schnell mit größeren Herausforderungen zu tun, so wie dieser Mann hier mit seinem „Selbstversorgerkanal“


DIE KOMPOSTIERUNG …

 

 

 

 

 


Korrekturen D. O. 16./17.10.2014 nach Rückmeldung eines Landwirtes zum Thema Pflügen, Terra Preta, was z. T. auch für Gärtner interessant ist. Die Rückmeldung kam zwar aus einem anderen Zusammenhang, passt aber gut zu dieser Sendung: Fruchtfolge Mais und Weizen erhöhe Krankheitsdruck – diese Aussage war darauf bezogen, dass man den bloßen Wechsel z. B. zwischen Getreide und Soja nicht schon als Fruchtwechsel bezeichnen kann, so wie es manchmal gern dargestellt wird. Anm. D. O.: es gibt noch andere Fruchtfolgen zwischen Getreidearten, die nicht so günstig sind, so soll nur Roggen als Vorfrucht von Weizen und Gerste unbedenklich sein, während sonst eher dazu geraten wird, u. a. Blattgemüse, Leguminosen oder Kartoffeln als Vorfrüchte von Getreide anzubauen.

Stichwort Terra Preta: auf den Feldern mit Terra Preta zu arbeiten, sei „purer Blödsinn“, im Gemüsebau aber „jederzeit“. Humus bestehe zu 58% aus Kohlenstoff, und das Bestreben solle sein, den Humus im Boden zu erhalten. TP sei auf Feldern „ein zu großer Kostenfaktor“. Man müsse schauen, dass man den Kohlenstoff erhält, dann bräuchte man das alles nicht. Wenn der Boden „leer“ sei, würden auch TP oder Effektive Mikroorganismen nicht wirken. (Anm. D. O. zum Kostenfaktor: es gibt fertige TP im Handel, möglich ist aber auch das Selbermachen).
Stichwort Kohlenstoff: „Das ist aber ein ewiger Kreislauf. Die Pflanzen holen sich ihn bei naturgerechtem Wachstum aus der Luft vom Kohlendioxid. Oder aus Ernterückständen, Mist usw.“ Der Landwirt betonte, dass Bodenverdichtungen verhindert werden müssen, damit im Boden genug Sauerstoff hinein gelangt. Verdichtung bewirke schlechte Verrottung.
Anm. D. O.: diese Verdichtungen entstehen in der Landwirtschaft durch schwere Maschinen. Im Privatgarten sind sie deshalb höchstens auf ehemals bebauten Flächen wahrscheinlich. Verdichtungen können, wie in der Sendung auch beschrieben wurde, durch tief wurzelnde Pflanzen mit der Zeit aufgelöst werden. Sinnvoll ist es auch wegen Verdichtungen, den Regenwürmern viel Nahrung in Form von Pflanzenresten zu geben, d. h. dass man zerkleinerte und auch etwas gröbere Teile auf der Erde ablegt und / oder oberflächlich einarbeitet. Die Röhrensysteme der Regenwürme können z. T. mehrere Meter tief reichen und insgesamt gesehen mehrere hundert Meter lang sein. Das Einarbeiten von Pflanzenresten erledigen manche Gärtner/innen mit der Gartenfräse, die den Boden oberflächlich umgräbt und auflockert. Andere Variante: Grabegabel verwenden, wie in der Sendung beschrieben.

Mehr zum Kohlenstoff-Kreislauf HIER auf oekosystem-erde.de, es wird auch erklärt, dass Kohlenhydrate zu organischem Kohlenstoff gerechnet werden (die Pflanzen bilden bei der Fotosynthese Kohlenhydrate). Das CO2 ist, wie Kalziumkarbonat aus dem Meer, anorganischer Kohlenstoff. Lebewesen, Meerwasser und tote Pflanzen enthalten Kohlenstoff. Dass nach den Angaben auf dieser Website auch Gestein Kohlenstoff enthält, erklärt vielleicht, warum Gesteinsmehle immer wieder zur Bodenverbesserung empfohlen werden. Wüstensand enthielte kaum Kohlenstoff, sommergrüne Wälder dagegen relativ viel. Ergänzung D. O. 25.10.14: Laut TP-Experte Bruno Glaser (MLU Halle-Wittenberg) kann Pflanzenkohle Sandböden verbessern, da sie Wasser speichert. Ohne diese Forschung schlecht reden zu wollen, soll noch einmal betont werden: Ihr könnt (und Sie können) Terra Preta selber machen, und fruchtbare, gut gepflegte Schwarzerde gibt es in vielen Ländern. „Biochar“ ist nichts weiter als Pflanzenkohle. Für das vom Institut der Uni Halle erwähnte Pyrolyse-Verfahren gibt es Kocher (und schon längst Selbstbau-Varianten). Diese Kocher erzeugen Gas und Pflanzenkohle, und anders als beim Kamin kann man auch – möglichst trockene – Blätter als Brennmaterial verwenden.

Weiteres aus der Antwortmail: pfluglose Bearbeitung in der Landwirtschaft fördere nach ein paar Jahren Unkräuter und Schädlinge. Das Problem sei nicht das (flache!) Pflügen oder Grubbern (Breitschargrubber), das Problem sei vielmehr, dass die Schlepper heute riesige Reifen hätten und große Pflugscharen bräuchten, mit denen aber nicht flach gepflügt werden könne. Und durch tiefes Pflügen bringe man toten Boden nach oben, und die Würmer verziehen sich dann in tiefere Schichten. Man solle maximal 20 cm tief pflügen. Dann seien die Pflanzen bedeckt, hätten aber noch genug Luft zum gesunden Verrotten. Gesunde Regenwürmer würden ohnehin nicht an der Oberfläche leben, die meisten Würmer gingen durch Fahrspuren kaputt, nicht durch Bodenbearbeitung. Das Verdecken würde auch Unkräuter und Schädlinge eindämmen; der Maiszünsler sei damit „hervorragend“ zu bekämpfen. Bei pflugloser Bewirtschaftung würden die Erntereste nicht mehr richtig verwertet und dann käme sehr oft der gefährliche Drahtwurm. Es sei also nicht die Frage Pflügen ja oder nein, sondern wie. [Anm. D. O.: zum Pflügen gibt es auf Fachportalen oder in Landwirtschafts-Foren verschiedene Angaben von 15 cm bis max. 30 cm, es hängt anscheinend auch etwas vom Standort ab. Für Privatgärtner wird das Thema Pflügen aber wahrscheinlich weniger wichtig sein]
Stichwort Düngung: Phosphor und Stickstoff im Boden könnten nur wirken, wenn die gleiche Menge Kalk zur Verfügung stünde. Die Fruchtbarkeit lasse mit dem Entziehen des Kalkes nach, das könne 20-30 Jahre dauern, dann aber werde es kritisch.
Anm. D. O.: … zum Stickstoff: auch Bäume können Funktionen erfüllen wie die Leguminosen, d. h. mit ihren Wurzeln Luftstickstoff in den Boden bringen – Beispiel Schwarzerle, Alnus glutinosa. Dieser Baum kommt sogar auf überschwemmtem Gebiet klar.
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau fibl.org bestätigt im Infoblatt „Regenwürmer Baumeister fruchtbarer Böden“, dass Regenwürmer nachts an der Oberfläche „weiden“ und sich auch Pflanzenreste in ihre Röhren ziehen. Allerdings würden sie sich im Sommer in tiefere Schichten zurückziehen. März, April, September und Oktober seien sie dagegen besonders aktiv.


… und noch ein Hinweis (April 2015): weil Sandböden besser durchlüftet sind als Tonböden, können Pflanzenreste anscheinend auch etwas tiefer eingearbeitet werden. Um wie viel tiefer, darüber fanden sich leider keine näheren Angaben


Ergänzungen D. O. 03.01.2015: UND WO BLEIBT DAS GUTE ESSEN ??!!

„Essen treibt das Kraftwerk des Körpers an“ +++ HIER der DGE-Ernährungskreis, der zeigt, in welchen Mengen Gemüse, Obst, Getreide, Kartoffeln etc. empfohlen werden (hierbei werden auch Fleisch, Fisch und Milchprodukte genannt, die aber ersetzt werden können +++ HIER wird erklärt, bei welchen Kochmethoden Nährstoffe und Vitamine weitgehend erhalten bleiben; ein Saisonkalender steht am Ende des verlinkten Artikels! Obwohl die gesündeste Nahrung möglichst frisch vom (möglichst chemiefrei gehaltenen!) Acker kommt, und Kartoffel oder Kohlarten im Winter eher Vitamin C liefern könnten als die weit gereisten, vor der Reife geernteten Südfrüchte, heißt das nicht, dass „Rohkost am gesündesten ist“. HIER eine erste, sehr allgemeine Orientierung an der indischen Lehre „Ayurveda“. Sie teilt Menschen in drei Typen ein, die natürlich auch gemischt sein können. Dazu gibt es jeweils Ernährungstipps, die auch in Europa umgesetzt werden können. Aus eigener Erfahrung kann ich zumindestens bestätigen, dass ich von Geschmack und Kochgewohnheiten her sowieso zu dem tendiere, was mir später unter dem Stichwort „Vata-Typ“ empfohlen wurde … 🙂 +++ Stichwort instinktive Auswahl von Nahrung: „Diäten sind doof“, sagt eine Website ganz richtig und empfiehlt u. a. ein Buch von Geneen Roth, die dazu ermuntert, ein natürliches Verhältnis zum Essen zu haben +++ GENUSS und LEBENSFREUDE betont auch die Organisation SLOWFOOD, die auch für Fairness, regionale Vermarktung, Umweltbewusstheit in der gesamten Produktionskette eintritt +++ am 03.01.15 zu Gast bei Deutschlandradio Kultur waren Essens-Aktivist Hendrik Haase und SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft) – Landwirt Christian Heymann (SpeiseGut, Region Berlin). Haase organisiert Veranstaltungen wie Schnippeldiscos oder „Sauercrowd“ (d. h. Weißkohl stampfen zu Techno …), und Heymann ist u. a. Mitinitiator des 2000-Quadratmeter-Projektes zum Thema Welternährung +++ HIER wird es praktisch: HIER werden Tricks und Tipps der Köche, Köchinnen verraten, ebenso HIER auf youtube +++ REZEPTE vom Rezeptefuchs +++ … ODER von „Kochen ohne Knochen“ +++ ODER von der Autorin Semiha Stubert, die vor allem türkische, aber auch internationale Rezepte und Koch-Blogs kennt +++ HIER gibt es Infos zum Kochen mit Wildkräutern (und Sonnenenergie …) +++ UND hier eine Rezeptesammlung speziell für alte Gemüsesorten


SENDUNG RUNTERLADEN – Länge 1 Std. 10 Min. / 111 MB

Sylvia Schmidt /Demokratie Online, 2014. CC BY-NC-ND. demokratie-online.net + demokratie-online.info seit Aug. 2016.MUSIKLISTE: alles CC BY vom Portal ccmixter.org). Soundeffekte D. O. (nur der Applaus ist PD und ausgeliehen von Wikimedia Commons, Danke Starlite!
1. Admiral Bob – Acoustic 12 bar rhythm in Am, ebenso 2. KBTS guitar

und:
4. spinningmerkaba ft. Morusque, Jeris, CSoul u. Alex Beroza – Urbana-metronica (wooh-yeah mix)
(von A. Beroza ist auch das Instrumentalstück im Jingle von D. O.)

von: Sylvia Schmidt veröffentlicht am 22. September 2014
Themen - Kategorien: D. O. - Sendungen, Podcasts, Gesundheit, Landwirtschaft, Ernährung, Verbraucher - Info
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