Creative Commons LizenzvertragSendungen, Artikel: CC BY-NC-ND 3.0 DE | D. O. abonnieren (RSS) | 17-Dec-2018 - UTC

Zwischendurch ein Gruß vom Acker und aus Balkonien …

Dicke Bohne im Vergleich, eigener Balkon und Versuchsbeet Ende April. Frisch oder getrocknet: lecker! Aussaat ab ca. Mitte bis Ende Februar. Auf eher sandigem Boden wie hier hätten sie als gegenseitige Stütze dichter gesät werden können, auf schwerem Boden wie von 2014 war das unnötig. Fotos CC BY

Dicke Bohne im Vergleich, eigener Balkon und Versuchsbeet Ende April. Frisch oder getrocknet: lecker! Aussaat ab ca. Mitte bis Ende Februar. Auf eher sandigem Boden wie hier im Beet hätten sie als gegenseitige Stütze dichter gesät werden können, auf schwerem Boden wie von 2014 war das unnötig. alle Fotos des Artikels sind CC BY

Hinweis: der Artikel wurde im Juli und August ergänzt – mehr Bilder stehen am Ende des Artikels. Info 19. August 2018: Ergänzungen zur Wintergärtnerei gibt es ebenfalls dort.

Vielfältige Gründe führten Menschen schon in den Garten. Das kann bittere Notwendigkeit sein. Die gärtnernden Verbraucher in Industrieländern stehen allerdings selten unter diesem Druck und wollen dennoch beitragen, wollen sich gesünder ernähren, oder einfach in der Natur sein, möchten Ausgleich für sich und ihre Kinder schaffen. Verbraucher können viel beitragen. Sie schaffen es aber nur selten bis zur Selbstversorgung. Die nächste Sendung dreht sich folglich um die Zukunft unserer Ernährung. Also um Erwerbsanbau, gewerbliche Tierhaltung und Fischerei zwischen Ökologie und Ökonomie. Pflanzen, Tierprodukte und Fisch sind weltweit Standard, trotz der sinnvollen Diskussion um vegetarische oder vegane Ernährung. Es wird auch um die Frage gehen, ob düstere Zukunftsvisionen gerechtfertigt sind.

vier Töpfe auf dem Balkon, 27. Mai 2016: hinten Asiasalat, Rosmarin (mit spitzen Blättern), Radieschen im Korb, vorne Pfefferminze. Asiasalat (Tatsoi) wie Spinat oder auch im Salat essbar. Radies passt mit Blättern auch in warme Gerichte!

vier Töpfe auf dem Balkon, 27. Mai 2016: hinten Asiasalat, Rosmarin (mit spitzen Blättern), Radieschen im Korb, vorne Pfefferminze. Asiasalat (Tatsoi) wie Spinat oder auch im Salat essbar. Radies passt mit Blättern auch in warme Gerichte!

Weil Landwirtschaft bei D. O. hochgehalten wird, darf zumindestens etwas gärtnerische Praxis nicht fehlen – HIER die Beispiele von 2014. Die Bilder zu diesem Artikel entstanden dank Handy-Automatik auf dem eigenen Balkon und nahe bei Hannover auf dem Gelände der Acker Pella Gemeinschaftsgärtnerei e. V., einer der zahlreichen kreativen Initiativen Deutschlands. Da sind Gärten auf Asphalt im soziokulturellen Projekt, interkulturelle Permakulturgärten und Gartendecks, essbare Städte, Vollzeit-Angestellte mieten bei Landwirten vorbereitete Gärten, gegärtnert wird gemeinsam, Generationen übergreifend, mit und ohne Handicap, Flüchtlinge werden gärtnernd willkommen geheißen und Bürger machen gemeinsam mit Politik, Vereinen, Kulturschaffenden, Gewerblern aus einem alten Güterbahnhof einen Bürgerbahnhof, natürlich mit „urbaner Landwirtschaft“ … Es gibt Gemeinschaftsgärten mit Bienenhaltung und der Pilzzucht in einem umgenutzten Gewölbe, und noch vieles mehr.

Biomio. Hat hier jemand "Glyphosat" gesagt?? Am Knoblauch rankt eine Wicke, also Gründünger frei Haus. Bloß sollte an der Stelle Knoblauch wachsen ... Foto Sylvia Schmidt CC BY

Biomio. Hat hier jemand „Glyphosat“ gesagt?? Am Knoblauch rankt eine Wicke, also Gründünger frei Haus. Bloß sollte an der Stelle Knoblauch wachsen … Foto Sylvia Schmidt CC BY

Die Texte zu den Bildern deuten an, dass es immer wieder was zu lernen gibt. Auch, was man alles essen kann. Etwa Asiasalat wie Spinat zubereitet. Radieschen mit Blättern im Eintopf, und essbar sind auch ihre Schoten nach der Blüte. Das „Herz“ des Salates und die Blätter schmecken z. B. warm mit Pilzen. Um diesen Spargel zu kriegen, muss Salat bloß länger wachsen als sonst … „Kasseler Strünkchen“ ist ein bekanntes Salatgericht.

Schnittlauch mit essbaren Blüten an Mittelmeerkräutern. Im Strauß der blühende, französischer Thymian und eine Sorte mit etwas größeren, spitzen Blättern. Oregano mit kleinen, rundlichen Blättern, und Salbei. Die Blüten ziehen auch Bestäuber an ... Foto 31. Mai 2016 Sylvia Schmidt CC BY

Schnittlauch mit essbaren Blüten an Mittelmeerkräutern. Im Strauß der blühende, französischer Thymian und eine Sorte mit etwas größeren, spitzen Blättern. Oregano mit kleinen, rundlichen Blättern, und Salbei. Die Blüten ziehen auch Bestäuber an … Foto 31. Mai 2016 Sylvia Schmidt CC BY

Fenchelkraut schmeckt als Basilikumersatz zu Tomate-Mozzarella. In Salate passt auch die leicht orangig schmeckende Gewürztagetes, mit Blüten. Und sie schmeckt als Tee. Einige Unkräuter sind essbar, nicht nur Giersch, Brennesseln oder Vogelmiere … Und so weiter!

Wie ein Biogarten funktioniert, vermitteln in den Initiativen erfahrenere Gärtner/innen bereitwillig. Dass Privatgärtner ohne Ausbildung oder Studium klar kommen, beweist die Zivilgesellschaft weltweit. Das Gärtnern ist ja auch nicht neu. Beim Durchwühlen von Büchern und des Internets findet man allgemeine Tipps, Infos über Mangelerscheinungen, Hilfsmittel, Pflanzenschutz und Schädlingsabwehr im Biogarten, Unkräuter. Der Bioland-Verband informiert Privatgärtner ebenfalls. … und dann fällt plötzlich viel, viel Regen wie zur Zeit, vielleicht wird es demnächst wochenlang staubtrocken und heiß. Was tun? Was, wenn das Wetter im Sommer öfter von einem Extrem ins andere schlägt? Dazu können jederzeit noch Schädlinge und Krankheiten kommen. Hilfreich ist dann der Austausch mit anderen. Und bei Schwierigkeiten solcher Art zeigt sich die Stärke von Mischkulturen, denn auf einem Bein kann man nicht stehen …


… was auf diesem Testbeet werden soll, ist noch etwas geheimnisvoll.

organisiertes Chaos. Da liegen als Mulchschicht zerkleinerte organische Abfälle drauf, auch die Wicken vom Knoblauchbeet. Foto Sylvia Schmidt CC BY

organisiertes Chaos. Da liegen als Mulchschicht zerkleinerte organische Abfälle drauf, auch die Wicken vom Knoblauchbeet. Foto Sylvia Schmidt CC BY

Die Bohnen sind schon größer. Mangold und Spinat zeigen sich, jedoch zerrupfter als u. a. der Spinat in den geordneteren, öfters gepflegten Vereinsbeeten. Tomaten, Gewürztagetes und ein Salat wurden am 31. aus der Voranzucht ins Testbeet gesetzt. Salat kann direkt gesät werden, und Direktsaat hat Vorteile, weil das Verpflanzen immer belastet. Voranzucht kann aber sinnvoll sein, um sicher zu gehen, dass die Pflanze tatsächlich wächst. Oder weil Unkraut und Nutzpflanze am Anfang schwer zu unterscheiden sind. Das könnte übrigens das Ende der Möhren im Versuchsbeet gewesen sein! Es gibt praktische Anzuchttöpfe aus biologisch abbaubarem Material, und es sollen sogar Klopapierrollen erfolgreich bei der Anzucht getestet worden sein.

RÜCKBLICK auf 2015: Tomate Black Cherry 30. Aug. 2015, mit Basilikum und blühendem Perserklee. Foto CC BY

RÜCKBLICK auf 2015: Tomate Black Cherry 30. Aug. 2015, mit Basilikum und blühendem Perserklee

Der Asiasalat auf dem Balkon hatte April/Mai bessere Wasserversorgung als der auf dem Beet, wohl auch bessere Nährstoffversorgung. Die hätte aber mit Komposterde oder nährstoffreicher Biogartenerde aus dem Handel nachgeholt werden können, ebenso mit Pflanzenjauchen. Mulchschichten aus zerkleinerten Pflanzenresten düngen über Umwege, denn sie ernähren Bodenlebewesen, die daraus Humus bauen. Mulch hilft auch, Feuchtigkeit im Boden zu halten. Und: er kann Unkraut unterdrücken.

Paprika im Gewächshaus am 31.05.2016 - Foto CC BY

Paprika im Gewächshaus am 31.05.2016 – Foto CC BY

Ganz ähnliche Funktionen erfüllen Untersaaten. So wie der blühende Perserklee bei der „Black Cherry“-Tomate im Experimentiermaßstab. Vorteil von Untersaat ist, dass es geeignete Gründüngerpflanzen gibt, nicht nur Kleearten. Feldsalat passt unter oder neben diverse Pflanzen, und er schmeckt auch als Spinatersatz! Außerdem wird der Boden bei Untersaat noch mehr durchwurzelt. Am nicht bewachsenen Boden im Gewächshaus war leicht nachzufühlen, was passiert, wenn Erde von Pflanzen weder bedeckt noch durchwurzelt ist. Irgendwann rinnt Erde wie Sand durch die Finger. Hier ist das nur oberflächlich, verkraftbar und vorübergehend. Das zeigen Bilder der Initiative vom letzten Jahr (siehe Artikel ab August/September)!


ziemlich dicht stehende Rote Beete auf dem Acker, mit blühender Begleitung ... - die Knollen bräuchten mehr Platz und zwei Hände, die das Unkraut entfernen. Foto CC BY

ziemlich dicht stehende Rote Beete auf dem Acker, mit blühender Begleitung … – die Knollen bräuchten mehr Platz und zwei Hände, die das Unkraut entfernen. Foto CC BY

Buchtipp: „Das große Biogarten Handbuch“ von Claudia und Reinold Fischer (Südwest Verlag München). Etwas fragwürdig daran ist bloß die Empfehlung eines einzigen Saatgutanbieters im Text. Weitere Bücher sind im Artikel zur „Mach mit!“-Sendung von 2014 aufgelistet. Mit den Suchbegriffen „Erhaltungszucht Saatgut“ finden Sie außerdem gewerbliche und gemeinnützige Anbieter von Bio-Saatgut, bei denen dann auch chemische Saatgutbeize ausgeschlossen ist. HIER geht’s zur Linkliste vom Dachverband der Erhaltungszüchter und HIER zum Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, HIER zur Linkliste des Dreschflegel e. V.. Diese Initiativen bieten auch Kurse rund um Saatgut an.

+++

Der Kompost … wurde 2014 in der Sendung schon detaillierter erklärt

gut mischen, auch mit dem Sand! Foto CC BY

gut mischen, auch mit dem Sand! Foto CC BY

Für die simpelste Balkonvariante nehmen Sie z. B. ein altes Sieb, füllen Sand oder Erde rein und geben immer wieder zerkleinerte (!) Pflanzenreste dazu, gemischt mit zerkleinertem Heu oder Stroh. Nichts Gekochtes verwenden, auch nichts, das sonst auf den Komposthaufen kommt. Nur Pflanzenreste. Durch die Mischung wird das Verhältnis frisch/Stickstoff – trocken/Kohlenstoff ausgeglichen, und es sollten auch etwas gröbere Teile eingemischt werden, weil diese für Durchlüftung sorgen. Neues Material locker und nur oberflächlich mit der obersten Schicht vermischen. Der üble Komposthaufengestank entsteht nur durch Fäulnis bei schlechter Durchlüftung: wenn nötig im Pott also etwas „rühren“, oder Zweige reinstecken, eventuell noch trockenes und gröberes Material einmischen. Das kann genauso nach Regengüssen nötig sein. Es dauert im Sommer nur einige Wochen, dann färbt sich auch Sand dunkel … Das nächste Bild folgt in einigen Wochen …

noch mehr Tipps oder ein paar Hinweise zur Erinnerung?

Vorab eine Ergänzung vom 29. Juni, denn das „Testbeet“ ist wegen der mageren Ergebnisse erklärungsbedürftig. Arbeiten werden hauptsächlich auf den gemeinschaftlichen Flächen erledigt. Das Testbeet wird 1x in der Woche gepflegt. Die Pflanzen sind weit gehend sich selbst überlassen. Zucchini, Paprika und Chilli waren Übriggebliebene der Voranzucht und wurden deshalb erst Juni gepflanzt, statt im Mai nach den letzten Frösten. Beobachtungen: die verlauste Bohne

... der Balkonkleinstkompost am 23. Juli, mit neuem Material zum Verrotten. Foto CC-BY

… der Balkonkleinstkompost am 23. Juli, mit neuem Material zum Verrotten. Foto CC-BY

wuchs relativ hoch und konnte wenigstens etwas beerntet werden. Unkompliziert ist die Tomate, sie blüht aber noch nicht (anders als die größeren im Gewächshaus). Die Bohne wurde am 29. entfernt, sie hat möglicherweise auch zu viel Schatten geworfen. Die Mulchschicht aus Pflanzenresten wird offenbar fleißig von Bodenlebewesen verarbeitet, deshalb wird ab und zu nachgelegt. Die Sonneneinstrahlung ist um 10h vormittags an anderen Stellen des Geländes schon stärker als auf dem Testbeet, kann sein, dass das etwas ausmacht. Nährstoffe wurden sicher durch den vielen Regen ausgewaschen. Sinnvoll wäre wahrscheinlich gewesen, nährstoffreiche Erde in das Pflanzloch zu geben, und dann die Starkzehrer Zucchini und Tomate einzusetzen, statt diese Erde später um die Pflanzen herum zu verteilen. (Bilder folgen noch)


Was konnte im Juni geerntet werden?
Im Freiland: Spinat – Erdbeeren – diverse Kräuter – Dicke Bohnen – Zuckererbsen – Salat
Im Gewächshaus: Gurken

 

 

Zucchini wurde erst im Juni gepflanzt, und ihr fehlt was, wie die bleichen Blätter erkennen lassen (das Handy hat allerdings noch zusätzlich gebleicht). Regen wäscht Nährstoffe aus, und Zucchini brauchen viel. Also bekam sie Nachschub: nährstoffreiche Erde (ohne künstliche Zusätze). Mal sehen ... - Foto CC BY

Zucchini wurde erst im Juni gepflanzt, und ihr fehlt was, wie die bleichen Blätter erkennen lassen (das Handy hat allerdings noch zusätzlich gebleicht). Regen wäscht Nährstoffe aus, und Zucchini brauchen viel. Also bekam sie Nachschub: nährstoffreiche Erde (ohne künstliche Zusätze). Mal sehen … – Foto CC BY

Mangelerscheinungen und Biodünger

Stickstoff: Blätter werden erst gelb, dann rot bis lila.

schneller wirkend: Mist (je frischer, desto stärker, deshalb gilt allgemein: besser vorher gemischt mit Stroh ablagern), Brennesseljauche, frischer Kompost, Terra Preta (frisch), Hornmehl

Phosphor: HIER Infos aus der Ökolandwirtschaft u. a. zu Phosphor und zum Drohszenario „Peak Phosphor“ … wegen der Maßnahmen im Biogarten (u. a. Kompostierung) ist weniger mit Mängeln zu rechnen.
Dünger: Schweine- und Geflügelmist, Knochenmehl.

Kali oder Kalium: Blätter erst rot-gelb, dann braun. Schlechtes Wachstum.
Dünger: Holzasche, Geflügel-/Rinder-/Schweinemist, Knochenmehl, Jauchen aus Farnkraut oder Beinwell, Laubkompost aus Obstbaumlaub.

Calcium oder Kalk: je mehr Kalk im Boden ist, desto höher ist der ph-Wert (zu hoch: Absenken mit Kaffeesatz möglich). Das kann zum schnellen Humusabbau führen und zum Mangel an mehreren Mikronährstoffen wie Eisen (erkennbar an zitronengelben Blättern).

... immerhin hat sie sich etwas erholt - Stand 21. Juli. Foto CC BY

… immerhin hat sie sich etwas erholt – Stand 21. Juli. Foto CC BY

Die meisten Nutzpflanzen brauchen einen neutral bis leicht alkalisch oder schwach sauren Boden. Rosen und Obststräucher, die oft Rosengewächse sind, vertragen etwas mehr Säure. Kalkdünger: Steinmehle, Algenkalk, Muscheln …

Magnesium: ist wichtig für das Chlorophyll, daraus ergeben sich die Anzeichen von Mängeln (Blätter verfärben sich erst am Rand gelblich, später auch entlang der Blattrippen.
Dünger: Holzasche, Algenkalk, diverse Steinmehle

Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Kupfer, Zink, Molybdän, Chlor, Bor: sind nötig, aber nur in geringen Mengen. In der Regel im Boden enthalten. Ihre Aufnahme wird durch den ph-Wert beeinflusst, siehe Kalk.

immer wieder taucht in Sach- und Fachbüchern der Satz auf, dass im Bioanbau nicht die Pflanze direkt, sondern der Boden gedüngt wird


was im Juli geerntet werden konnte: Zucchini, Gurken, Mangold, Himbeeren, Stachel- und Jostabeeren, Johannisbeeren, Kräuter, Lauchzwiebeln.
… genascht werden konnte: an manchen Tomaten im Gewächshaus und teilweise an Blaubeeren. Die Auberginen im Gewächshaus wirkten zwar schon ziemlich reif, aber noch recht klein. Noch etwas Zeit lassen?


Eichenbäumchen im Spinat - eine ungünstige Mischkultur. Einer davon muss raus, sonst wird das nichts! Foto CC BY: Sylvia Schmidt @ Acker Pella Gemeinschaftsgärtnerei e. V., 27.05.2016

Eichenbäumchen im Spinat – eine ungünstige Mischkultur. Einer davon muss raus, sonst wird das nichts! Foto CC BY: Sylvia Schmidt @ Acker Pella Gemeinschaftsgärtnerei e. V., 27.05.2016

Unterschiedliche Lichtverhältnisse um 10h, am 29. Juni - Foto CC BY

Unterschiedliche Lichtverhältnisse um 10h, am 29. Juni – Foto CC BY

Zucchini Zucchini Zucchini am im Juli. Foto CC BY

Zucchini Zucchini Zucchini am im Juli. Foto CC BY

Aubergine mit Frucht und Blüte am 21. Juli. An der Blütenform sieht man die Zugehörigkeit zur Familie der Nachtschattengewächse, d. h. die Verwandtschaft mit der Kartoffel. Foto CC BY

Aubergine mit Frucht und Blüte am 21. Juli. An der Blütenform sieht man die Zugehörigkeit zur Familie der Nachtschattengewächse, d. h. die Verwandtschaft mit der Kartoffel. Foto CC BY

Blaubeeren halb und halb, am 21. Juli - Foto CC BY

Blaubeeren halb und halb, am 21. Juli – Foto CC BY


geerntet werden konnten im August: Gurken und Zucchini, Auberginen, Mangold, Lauchzwiebeln, die ersten Gewächshaustomaten, Kräuter, Salate, Kohlrabi, noch kleine aber leckere Karotten

… noch ein paar Eindrücke:

welche Zucchini entspricht der EU-Norm?

welche Zucchini entspricht der EU-Norm?

Spargelsalat - Stängel sind z. T. holzig, aber nicht bei jeder Salatsorte. Die Blätter können mitgekocht werden

Spargelsalat – Stängel sind z. T. holzig, aber nicht bei jeder Salatsorte. Die Blätter können mitgekocht werden

Lauchzwiebeln hinterm Mangold

Lauchzwiebeln hinterm Mangold

gar nicht neu, diese Tomatensorte, aber ungewohnte Färbung. Brauchen noch Zeit zum Reifen

gar nicht neu, diese Tomaten, aber ungewohnte Färbung. Brauchen noch Zeit zum Reifengar nicht neu, diese Tomatensorte, aber ungewohnte Färbung. Brauchen noch Zeit zum Reifen

dieser Mais wird also nicht gelb

dieser Mais wird also nicht gelb

Paprika im Gewächshaus

Paprika im Gewächshaus

Kohlrabi, eventuell waren Erdflöhe an den Blättern. Empfohlen werden Boden lockern und feucht halten, Mulchen, teils auch Salat oder Spinat dazu setzen

Kohlrabi, eventuell waren Erdflöhe an den Blättern. Empfohlen werden Boden lockern und feucht halten, Mulchen, teils auch Salat oder Spinat dazu setzen

im Testbeet: Salat mit Buchweizen und violetter Phazelia

im Testbeet: Salat mit Buchweizen und violetter Phazelia

Tomate im Testbeet, 11.08. - wird im wechselhaften August wohl nicht mehr reifen. Immerhin: die Pflanze hat sich vom ungünstigen Start erholt und hat auch mehrere Blüten

Tomate im Testbeet, 11.08. – wird im wechselhaften August wohl nicht mehr reifen. Immerhin: die Pflanze hat sich vom ungünstigen Start erholt und hat auch mehrere Blüten

Blumen und Kräuter - auf dem Gelände an jeder Ecke. Den Insekten gefällt es!

Blumen und Kräuter – auf dem Gelände an jeder Ecke. Den Insekten gefällt es!

im Kürbis-Dschungel ...

im Kürbis-Dschungel …

... liegen schon ein paar Kürbisse

… liegen schon ein paar Kürbisse

Gurken schmecken auch warm

Gurken schmecken auch warm

Kapuzinerkresse - Blätter und Blüten sind beliebt im Salat

Kapuzinerkresse – Blätter und Blüten sind beliebt im Salat

die gelb-grünen Tomaten sind schon reif - und lecker!

die gelb-grünen Tomaten sind schon reif – und lecker!

der Balkon-Kleinstkompost am 05.08.

der Balkon-Kleinstkompost am 05.08.


Ergänzung vom 19.08.2018 zum Stichwort Wintergärtnerei: detaillierte Anleitungen siehe „Handbuch Wintergärtnerei“ von Eliot Coleman. Er beschreibt, wie ohne zusätzliche Heizkosten Ernten ganzjährig möglich werden. Dabei können auch alte, europäische Anbautechniken eingesetzt werden. HIER eine Info der landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen Oberösterreich über Schwierigkeiten und Möglichkeiten im Winter. HIER dazu ein Lehrvideo „WinterGemüse Vielfalt“ – Schönbrunner Seminare“ auf youtube! +++

+++ NDR-Sendung vom September 2017 zum Anbau über den Winter +++ Aussaat- und Anbautipps ab August (MDR Garten) +++ noch ein Buch: „Wintergemüse anbauen“ von Burkhard Bohne +++


alle Fotos, auch die letzten hier: Sylvia Schmidt – 2016, CC BY. Mit Ausnahme der Balkontomate 2015 sind alle Fotos von 2016. Alle, die nicht vom Balkon sind, wurden auf dem Gelände der Acker Pella Gemeinschaftsgärtnerei e. V. geknipst.

CC BY heißt: Sie dürfen / Ihr dürft die Fotos (nicht den Artikel) kopieren, damit was Kreatives machen, auch was Kommerzielles – was bei den sehr unprofessionellen Bildern wahrscheinlich nicht passieren wird :). Das Ergebnis darf auch neu veröffentlicht werden. ABER: nur mit Namensnennung wie hier angegeben!
Bild kopieren: beim Rechtsklick auf das Bild wird u. a. das Speichern angeboten.


letzte Ergänzungen: 19. August 2018, davor August 2016.

von: Sylvia Schmidt veröffentlicht am 1. Juni 2016
Themen - Kategorien: Landwirtschaft, Ernährung
Stichworte:
Artikel, Sendung:
Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz

zurück zur STARTSEITE




... für alle, die noch mehr Zeit zum Stöbern haben: