Creative Commons LizenzvertragSendungen, Artikel: CC BY-NC-ND 3.0 DE | D. O. abonnieren (RSS) | 17-Jun-2019 - UTC

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Sendung 12. Juli 2015. Die internationale Friedensbewegung lebt, und sie ist vielfältig

12. Juli 2015

Foto vom Friedensschiff © Cancillería Ecuador, 2010. CC BY-SA Wikimedia Commons

Foto vom Friedensschiff © Cancillería Ecuador, 2010. CC BY-SA Wikimedia Commons

Dass es der Friedensbewegung an Realismus fehlen würde, ist keine Minderheiten-Meinung. Friedensbewegung ist jedoch mehr als Demonstrationen oder linke Gruppen. Das Bild ist bunter, zumal es viele internationale Organisationen und Kooperationen gibt. So verschieden sind auch die Friedenswege. Dazu gibt D. O. hier Stichproben. Einzelne Menschen oder Initiativen werden ausführlicher vorgestellt. Zeitlich reicht die Sendung von gestern bis heute. Die Friedensbewegung, ganz allgemein gesagt, ist sehr alt und gleichzeitg sehr jung.

Frieden kann Nahrung und medizinische Hilfe bringen, Nothilfe leisten, oder Diskussionen über Ursachen von Not anstoßen, die früher oder später geführt werden müssen. Frieden kann von Soldaten ausgehen, etwa von Veterans for Peace, vom Arbeitskreis „Darmstädter Signal“ – oder von Wehrmacht-Deserteuren wie Ludwig Baumann, hier im Beitrag der Reihe „Gedächtnis der Nation“ (in der Sendung sind Ausschnitte eines Vortrages von Herrn Baumann). Eine weitere Stimme ist der Informatik-Pionier Joseph Weizenbaum, siehe auch Dokumentarfilmausschnitte aus „Weizenbaum – Rebel at Work“ in der Sendung.
Völkerverständigung kann den Weg über Sport oder Kultur nehmen, vielleicht beim „Morgenland Festival“ (Musik) oder mehr in Kolumbien beim Festival International de Poesía de Medellín, einem Dichtertreffen.

Foto © Reinhold Fahlbusch. CC BY-SA Wikimedia Commons

Auf einer „Bunt statt Braun“-Demo gegen Pegida in Deutschland. This message on a german protest march against the xenophobe „Pegida“ says „diversity instead of simplemindedness“. © 2015 Reinhold Fahlbusch. CC BY-SA Wikimedia Commons

Und Überalterung? Die von KZ-Überlebenden gegründete VVN-BdA wird es geben, solange es Nazis gibt. Heute engagieren sich Pädagogik- und Lehramtsstudenten von der „jungen GEW“ für Friedenserziehung. Beim österreichischen Infoportal WHYWAR (warum Krieg) arbeiten Studenten mit. Und es geht noch jünger: „Schüler helfen leben“, oder die internationale Kinderorganisation „Plant for the Planet“, pflanz‘ für den Planeten.
Das Projekt Ferien vom Krieg bringt Jugendliche verfeindeter Völker im ehemaligen Jugoslawien zusammen – würden sie nicht mitmachen, hätte es keine Wirkung.

Wer Frieden bewirken könnte, und was Frieden konkret bedeutet, hängt vom Konflikt ab. Genauso von Kultur und Gesellschaft. Das Internet hat neue Türen geöffnet. Ein Projekt ist „7 Billion Others“ (7 Milliarden Andere), bei dem ganz viele Menschen von sich erzählen. Für andere Menschen, die Krieg erleben mussten, ist mehr nötig als nur Gedankenaustausch, und Traumatherapeuten sind bereit, zu helfen. So wurde z. B. in der Schweiz die „Trauma Healing and Creative Arts Coalition“ gegründet; in der Sendung hören Sie etwas über die burundische Partnerorganisation.
ES SIEHT SO AUS, ALS OB SICH IN DER GANZEN WELT MENSCHEN NACH FRIEDEN SEHNEN und sich einsetzen!

Foto © MONUSCO, Clara Padovan. CC BY-SA Wikimedia Commons

Foto vom Amani Festival in der DR Kongo © MONUSCO, Clara Padovan. CC BY-SA Wikimedia Commons



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12. Juli 2015 – Sylvia Schmidt /Demokratie Online demokratie-online.net + demokratie-online.info seit Aug. 2016. CC BY-NC-ND. (Download mit Firefox / Opera geht auch mit Rechtsklick auf den Player). O-TÖNE: Librivox – Hokuspokus (Text Bertha von Suttner, PD +++ Konferenz San Francisco – Moskau über Satellit, 1984 – BEYOND WAR AWARD an IPPNW ++ „Weizenbaum. Rebel at Work“, © 2006 Silvia Holzinger, Peter Haas (Il Mare Film) +++ Ludwig Baumann (Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e. V. sowie Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam e. V.). Details CC-Musik bitte „weiterlesen“.

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