Creative Commons LizenzvertragSendungen, Artikel: CC BY-NC-ND 3.0 DE | D. O. abonnieren (RSS) | 17-Dec-2018 - UTC

noch ein Podcast und Blog im Netz?!

Die Website für den Podcast und Blog „Demokratie Online“ erschien Oktober 2011 unter demokratie-online.net erst als einfache HTML/CSS-Seite. Sie wurde von mir (Sylvia Schmidt) als WordPress-Blog auf Basis der frei verfügbaren WordPress-Themes (=Designvorlagen) von Scott Wallick (Veryplaintxt) und Karsten Kuhnen (Farbschema von SimplicityBright) weiterentwickelt.
Der eigentliche Betrieb kam erst ab Anfang 2012 in Gang.

Seit August 2016 (und dem Wechsel von demokratie-online.net zu demokratie-online.info) wird das etwas angepasste WordPress-Theme „Encyclopedia“ verwendet.

Der Name „Demokratie Online“ wirkt vielleicht wie ein trauriger Abklatsch von „Democracy Now!“, aber das war nicht der Hintergedanke, zumal Democracy Now! von Profi-Journalisten betrieben wird, die außerdem Videos produzieren und tagesaktuelle Berichterstattung leisten.
Der Name einer Sendung sollte bloß aussagekräftig und gut sprechbar sein.

Und: jede Demokratie hat schließlich ihre Minderheiten und Oppositionen. Das Netz ist ein guter Ort, sich zu äußern. Frieden, fairer Welthandel, Umweltschutz, ökologischere und kleinbäuerlich-mittelständische Landwirtschaft, Absage an die Wirtschaftswachstums-Doktrin, Gerechtigkeit, Soziales, Solidarität und so weiter, das sind Anliegen von D. O., und vielleicht sind es auch Ihre?

D. O. ergänzt Berichterstattung der Medien kritisch oder optimistisch, sowohl mit eigenen Recherchen (Spezialgebiet: Landwirtschaft) als auch mit vielen vielen Verlinkungen und Hinweisen auf andere Medien, Informationsquellen, Initiativen, Organisationen, Beteiligte …
In den Linklisten werden auch Musikfans immer wieder Interessantes aus aller Welt finden, das ist ein kleiner Ersatz dafür, dass kein richtiges Webradio betrieben werden kann.
Kultur oder Sport werden in den Linklisten berücksichtigt, da geht’s aber weniger um Großereignisse oder bekanntere Persönlichkeiten.

D. O. läuft immer noch ohne Förderung. Es wird sich aber nichts daran ändern, dass die Sendungen und Artikel ungekürzt, zeitlich unbegrenzt für alle verfügbar sind, mit der Einschränkung durch

Creative Commons Lizenzvertrag Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz

HIER der vollständige Text dieser Lizenz.

Die Website kann wegen der allgemeinen Bedingungen nicht so häufig aktualisiert werden, wie es für ein Infoportal sinnvoll wäre. Ursprünglich war das Ziel, jeden Monat eine Sendung zu liefern und mindestens einen Artikel. Geht noch nicht. Leider. Und leider betrifft das auch das Angebot in leichtem Deutsch.


Der Pressekodex gilt neben allgemeinen Prinzipien redaktioneller, journalistischer Arbeit auch für „Demokratie Online“. Ob Sie das in den Artikeln und Sendungen so bestätigt finden, ist natürlich eine andere Frage.
Es ist nicht beabsichtigt, aber kaum zu vermeiden, dass bei D. O. eine politisch grün-linke Tendenz erkennbar ist. Uns alle existenziell betreffende Themen sollten keine Sache der Parteifarbe sein. Aber man landet schnell in politischen Kategorien.


Die Idee, ein Projekt wie „Demokratie Online“ zu starten, kam nach mehreren Jahren Mitarbeit beim früheren Bürgersender Hannovers, radio flora – HIER eine Auswahl meiner Beiträge im Beitragstausch des Bundesverbandes freier Radios. Als der Sender April 2009 die UKW-Lizenz verlor, blieb ich noch länger beim Neu-Webradio, und arbeitete zeitweise parallel.

Die Deutsche Welle berichtete 2014 u. a. auch über dieses Webradio im Zusammenhang mit Reichweite von Internetsendern allgemein. Inzwischen ist radioflora.de weiter nach links gedriftet, was im Podcast leicht erkennbar ist und für meinen Geschmack zu weit geht. In einem Einzelfall wurde das sogar Thema eines NDR-Beitrages (Januar 2017, ab der 12. Minute, O-Ton der demonstrativen RAF-Sympathiebekundung eines Redakteurs).

Da Pegida bei uns ungehindert hetzen darf und sich rechtsextreme Parteien wie AfD und speziell NPD offen zeigen, Abgeordnete sogar ganz offen ihre NS-Gesinnung demonstrieren, ist die interessante Frage, wie geht man also mit Linkextremismus um.

Hörer von radio flora können nicht wissen, dass es bei freien Radios seltener Chefredaktionen gibt, die Inhalte kontrollieren und für einheitliche Tendenz sorgen. Obwohl jeder Redakteur nur für eigene Inhalte verantwortlich ist, entsteht bei Hörern natürlich ein Gesamteindruck.
Das Radio galt zu UKW-Zeiten schon als links-alternativ. Gemeint war damit wohl Berichterstattung von Anti-Atomkraft-Protesten im Wendland (eine der ersten Sendungen), gemeint waren wohl Sendungen der Friedens- und Umweltschutzbewegung, teils auch internationaler Arbeiterbewegungen, Beiträge von Gewerkschaftern, Globalisierungs- und Wirtschaftskritikern. Viele Positionen teile ich nach wie vor.

An Tagesmagazinen des Nachfolge-Bürgersender auf der regionalen Frequenz 106,5 ist dagegen erkennbar, in welche Richtung Bürgersender gehen sollen: Richtung Privatsender, der mit munterem Geplauder Leute bespaßt damit bloß alle fit, fleißig und gut drauf sind, und Infobeiträge bitte nicht länger als ca. 3 1/2 Minuten, denn mehr könnte den Hörer überfordern. In dem Fall gibt es nur keine Werbung, und ein paar Bürger dürfen auch mitsenden.

Inhaltliche Gründe waren jedoch nicht die einzigen, die zum Aufbau von D. O. führten, aber sie spielten eine wichtige Rolle.


Stichwort „Unabhängigkeit“: „Demokratie Online“-Sendungen- und Artikel bleiben unter der nichtkommerziellen Creative Commons-Lizenz CC BY-NC-ND. Unterstützer, Partner oder Sponsoren werden, sofern es sie gibt, gesondert namentlich genannt. Logos erscheinen ebenfalls gesondert. In den Linklisten tauchen auch mal Firmenwebseiten auf, allerdings nur für Infozwecke. Falls nicht, wird auch das gesondert gekennzeichnet.

Die seit April 2013 für den D. O.-Jingle verwendete Musik, „Spinnin'“ von Alex Beroza, stammt aus dem Fundus von ccmixter.org, CC wie Creative Commons.


und … ein unregelmäßiger Gast auf D. O.: der „Kleine Fehlerteufel“. D. O. wird von einer sehbehinderten Redakteurin betrieben, zwar geht’s gut mit Vergrößerungssoftware, aber es wird immer mal wieder was übersehen …

Sylvia Schmidt, Okt./Nov. 2011 und 2016. Letzte Änderungen im Januar 2017


s.schmidt(at)demokratie-online.info

von: Sylvia Schmidt
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