Creative Commons LizenzvertragSendungen, Artikel: CC BY-NC-ND 3.0 DE | 29-Jan-2020 - UTC

noch ein Podcast und Blog im Netz?!

Die Website für den Podcast und Blog „Demokratie Online“ erschien Oktober 2011 unter demokratie-online.net erst als einfache HTML/CSS-Seite. Sie wurde von mir (Sylvia Schmidt) als WordPress-Blog auf Basis der frei verfügbaren WordPress-Themes (=Designvorlagen) von Scott Wallick (Veryplaintxt) und Karsten Kuhnen (Farbschema von SimplicityBright) weiterentwickelt.
Der eigentliche Betrieb kam erst ab Anfang 2012 in Gang.

Seit August 2016 (und dem Wechsel von demokratie-online.net zu demokratie-online.info) wird das etwas angepasste WordPress-Theme „Encyclopedia“ verwendet.

Der Name „Demokratie Online“ wirkt vielleicht wie ein trauriger Abklatsch von „Democracy Now!“, aber das war nicht der Hintergedanke, zumal Democracy Now! von Profi-Journalisten betrieben wird, die außerdem Videos produzieren und tagesaktuelle Berichterstattung leisten.
Der Name einer Sendung sollte bloß aussagekräftig und gut sprechbar sein.

Und: jede Demokratie hat schließlich ihre Minderheiten und Oppositionen. Das Netz ist ein guter Ort, sich zu äußern. Frieden, fairer Welthandel, Umweltschutz, ökologischere und kleinbäuerlich-mittelständische Landwirtschaft, Absage an die Wirtschaftswachstums-Doktrin, dafür mehr Gerechtigkeit, Soziales, Solidarität und so weiter, das sind Anliegen von D. O., und vielleicht sind es auch Ihre?

D. O. ergänzte bisher, und soweit möglich, Berichterstattung der Medien kritisch oder optimistisch, sowohl mit eigenen Recherchen (Spezialgebiet: Landwirtschaft) als auch mit vielen vielen Verlinkungen und Hinweisen auf andere Medien, Informationsquellen, Initiativen, Organisationen, Beteiligte …
In den Linklisten werden u. a. auch Musikfans öfters Interessantes aus aller Welt finden; Kultur, Sport, Verbraucherthemen oder Geschichte werden in den Linklisten u. a. berücksichtigt, ebenso die leider nötigen Warnungen vor NS-Kontinuität und rechtspopulistischen Grauzonen.

Die Sendungen und Artikel stehen ungekürzt, zeitlich unbegrenzt und für alle kostenfrei
bereit, mit der Einschränkung durch die

Creative Commons Lizenzvertrag CC BY-NC-ND Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz

HIER der vollständige Text dieser Lizenz.

Diese Einschränkungen betreffen aber nur Bearbeitung und Weiterveröffentlichung
(mehr dazu siehe bitte Impressum).
Privat dürfen Sie runterladen, speichern, weitergeben –
dazu sind diese Informationen da.


der folgende Teil bezieht sich auf die Anfänge von D. O.
und die Ansprüche an inhaltliche Qualität, die D. O.
hatte und seit Sommer 2017 im privaten Betrieb
immer noch berücksichtigt.

Der Pressekodex gilt neben allgemeinen Prinzipien redaktioneller, journalistischer Arbeit auch für „Demokratie Online“. Ob Sie das in den Artikeln und Sendungen so bestätigt finden, ist natürlich eine andere Frage.

Es ist nicht beabsichtigt, aber kaum zu vermeiden, dass bei D. O. eine politisch grün-linke Tendenz erkennbar ist. Uns alle existenziell betreffende Themen sollten keine Sache der Parteifarbe sein. Aber man landet schnell in politischen Kategorien.


Die Idee, ein Projekt wie „Demokratie Online“ zu starten, kam nach mehreren Jahren Mitarbeit beim früheren Bürgersender Hannovers, radio flora – HIER eine Auswahl meiner Beiträge im Beitragstausch des Bundesverbandes freier Radios. Als der Sender April 2009 die UKW-Lizenz verlor und die Niedersächsische Landesmedienanstalt deutlich machte, dass sich Bürgersender eher an Privatradios als beispielsweise an Bürgersendern und freien Radios des BFR orientieren sollten, blieb ich beim neuen Webradio „radio flora“, startete aber später aus verschiedenen Gründen D. O. – die Deutsche Welle berichtete 2014 u. a. auch über radio flora im Zusammenhang mit Reichweiten von Internetsendern allgemein.

Inzwischen steht radioflora.de inhaltlich noch weiter links als in den UKW-Jahren, was im Podcast leicht erkennbar ist und für meinen Geschmack in manchen Fällen zu weit geht. Auch im BFR-Austausch gibt es vereinzelt Beiträge mit fragwürdigem Inhalt. Etwa wenn ein Banküberfall für linksextreme Gruppen „Enteignung“ genannt wird, die „leider“ misslungen sei. Auf sowas muss man erstmal kommen. Es ist ein entscheidender Unterschied, ob ein von seinem Land vertriebener Kleinbauer u. v. a. in Paraguay oder Indien verzweifelt eine Waffe in die Hand nimmt oder ob extreme Gruppen in Deutschland Heldenkämpfer spielen wollen. Und die Frage ist, was dem Kleinbauern helfen würde. Oder den vielen unterdrückten und im Stich gelassenen Menschen.

Radio Flora galt schon zu UKW-Zeiten als links-alternativ. Gemeint war damit wohl Berichterstattung von Anti-Atomkraft-Protesten im Wendland, das war eine der ersten Sendungen. Gemeint waren wohl auch Sendungen der Friedens- und Umweltschutzbewegung, oder der internationalen Arbeiterbewegungen (u. a. Mexiko), oder Beiträge von Gewerkschaftern, Umweltschützern, Globalisierungs- und Wirtschaftskritikern. Viele Positionen teile ich nach wie vor, und es ist unbegreiflich, warum Forderungen nach einer menschlicheren, vernünftigeren (!), friedlicheren, ausgeglicheneren und umweltgerechteren Welt immer wieder diskreditiert wird. Ähnlich der Hysterie in den USA, dass eine gesetzliche und allgemeine Krankenversicherung eine Art kommunistische Diktatur sei.

Inhaltliche Gründe waren nicht die einzigen, die zum Aufbau dieses Podcasts/Blogs führten, aber sie spielten eine wichtige Rolle. Und nun, fast 2020, gäbe es wieder inhaltliche Gründe, ein neues Infoportal oder Online-Magazin mit Podcast zu starten. Ein weniger plakativer Name wäre gut, denn auch andere Namen sprechen sich leicht, kürzere Beiträge, dafür öfter neue Beiträge, ausgereiftere Linksammlungen, oder man könnte Landwirtschaft/Ernährung ganz auslagern und das so existenzielle Thema ausschließlich behandeln. Zur Zeit nicht machbar, leider.


Die seit April 2013 für den D. O.-Jingle verwendete Musik, „Spinnin'“ von Alex Beroza, stammt aus dem Fundus von ccmixter.org, CC wie Creative Commons.


Sylvia Schmidt, Okt./Nov. 2011 und 2016. Letzte Änderungen im Dezember 2019
Kontaktdaten siehe bitte Impressum


von: Sylvia Schmidt
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