Creative Commons LizenzvertragSendungen, Artikel: CC BY-NC-ND 3.0 DE | 29-Jan-2020 - UTC

+++ HAHAHAHAHA, Landwirtschaftsministerin Frau Klöckner hat mit der Bullerbü-Kampagne #Dorfkinder ins Nest gestochen, HIER die Reaktionen - schlechte Infrastruktur, Abwanderung, Großbauern und Tagebau, Besäufnisse, Langeweile, Nazis, Mobbing gegen LGBT, Kungelei ... +++ und Rezo stört: Tipps, wie der WDR mit der "Umweltsau"-Lawine hätte umgehen können (Zeit Online) +++ und noch etwas: "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht immer stärker separieren. Also hier die Dementen, da die Migranten, dort die Deutschen. (...) Ich wünsche mir, dass kognitiv gesunde Senioren sich nicht gestört fühlen, nur weil einer ein bisschen rumzappelt eoder brummelt. Wenn man das Separieren zu Ende denkt, müssen wir alle voneinander trennen. Kinder in den Schulklassen, Partner einer Beziehung. Weil wir uns gegenseitig stören." (Peter Wißmann, Autor von "Nebelwelten", siehe auch demenz-support.de, im Interview von alzheimer.ch) +++ Catherine Meurisse, ehemalige "Charlie Hebdo"-Zeichnerin die das Attentat durch Zufall überlebte, beschrieb mit ihren Graphic Novels "Die Leichtigkeit" (dazu das Interview vom "Comic"-Magazin und "Weites Land" (Interview dazu vom "Tagesspiegel"), wie es ihr ging und was ihr half, wieder zeichnen und leben zu können +++ DIE LINKLISTEN UND DETAILS HIER OBEN WURDEN VOM 13. DEZEMBER 2019 bis 11. und am 19. Januar 2020 AKTUALISIERT +++ D. O. bleibt vorerst als Archiv im Netz, und viele Themen sind sowieso zeitlos. Unregelmäßige Updates hier oben oder in den Linklisten sind immer noch möglich. +++
+++ "Wer weiß, vielleicht ist es das, was das 21. Jahrhundert für uns auf Lager hat, die Demontage des Großen. Großer Bomben, großer Staudämme, großer Ideologien, großer Widersprüche, großer Länder, großer Kriege, großer Helden, großer Fehler. Vielleicht wird es das Jahrhundert der kleinen Dinge sein. Vielleicht macht sich jetzt droben im Himmel der kleine Gott für uns bereit." (Arundhati Roy, Indien) +++

Apocalypse No

1. April 2016

Astronautin Tracy Caldwell-Dyson blickt von der ISS aus auf den Blauen Planeten ... 2010 NASA, PD. Wikimedia Commons

Astronautin Tracy Caldwell-Dyson blickt von der ISS aus auf den Blauen Planeten … 2010 NASA, PD. Wikimedia Commons

Der Blick aus sicherer Distanz ist natürlich entspannter, und die Entfernungen zwischen der ISS und #Dadaab oder #Idomeni sind in mehrerer Hinsicht immens. Doch sprechen viele Informationen dafür, dass drängende Probleme dieser Welt lösbarer wären, als es oft dargestellt wird. Wo soll es hingehen: in eine lebenswerte Zukunft, oder in düstere Science-Fiction-Visionen? So wie in „Jahr 2022 … die überleben wollen“, einer Verfilmung des Romans New York 1999? Das Buch erschien 1966. Harry Harrison wies auf den Ressourcenverbrauch der USA hin und sah Kämpfe voraus, würde sich der Kurs nicht ändern. Interviews von Kontext TV auf dem letzten Klimagipfel zeigen, dass die Industrienationen ihren Kurs kaum geändert haben. Die Erfolge der Wirtschaftswunderzeit schienen sie ja gerade zu bestätigen – solange nur andere die Belastungen ertragen mussten. Die Landwirtschaft wurde ebenfalls intensiviert und brachte die gewünschten Ergebnisse. So wirkten Warnungen der Biologin und Zoologin Rachel Carson, die 1962 Umweltschäden durch chemischen Pflanzenschutz beschrieb, nicht lange. Doch teilten in den 1970ern Organisationen wie die Friends of the Earth International, oder ein deutsches Mitglied, der BUND, die von Carson formulierten Sorgen. Bereits seit 1950 gibt es den Deutschen Naturschutzring.
Die Erde, ein Ausschnitt anhand von Natural Earth Daten - Wikimedia Commons Ktrinko, CC BY-SA 2010

Die Erde, ein Ausschnitt anhand von Natural Earth Daten – Wikimedia Commons. Tom Patterson et al., Projektion Robinson, Ktrinko, CC BY-SA 2010

Eine Frage können Naturschutzorganisationen nicht beantworten: lässt sich Produktion und Wirtschaft wirklich nicht mit Umweltschutz, Klimaschutz, maßvollem Ressourcenverbrauch, und partnerschaftlicher Zusammenarbeit verknüpfen?

Ein Konzept heißt Cradle to Cradle, wörtlich Wiege zur Wiege. Müll wird Rohstoff, also müssen die Materialien wieder verwendbar sein. Die Stiftung Futurzwei sammelt geradezu Beispiele nachhaltiger Produktion. weiterlesen …