Creative Commons LizenzvertragSendungen, Artikel: CC BY-NC-ND 3.0 DE | D. O. abonnieren (RSS) | 26-Aug-2019 - UTC

+++ DIESES INFOPORTAL BLEIBT IM NETZ, WIRD ABER (LEIDER) SO LANGSAM ZUM ARCHIV. DIE LINKLISTEN WERDEN SOBALD MÖGLICH WIEDER AKTUALISIERT +++ bleibt gesund und tapfer - Gruß, D. O., 21. August 2019 +++ habt Ihr das gehört? Die Deutsche Welle brachte 2018 einen Artikel mit Foto von IS-Kämpfern, woher der IS Waffen bezieht. Ein Tschetschene teilte diesen Artikel auf facebook - und steht vor Gericht! HIER der DW-Artikel, und HIER der Artikel von 2019 über den Tschetschenen vor Gericht. Wer er ist, und ob er sich deutlich genug vom Terrorismus distanziert, weiß ich nicht. Für alle bildungsfernen Juristen, die sich mit Medien nicht so auskennen: Fotojournalisten dürfen nicht einfach ein anderes Logo draufsetzen, nur weil ein Symbol verboten ist. Artikel und Fotos eines anderen Urhebers dürfen beim Teilen inhaltlich nicht verändert werden. Der Tschetschene verwies auf eine als seriös bekannte Informationsquelle, die offenbar keine Einwände gegen das Teilen hatte. +++ In einem anderen Zusammenhang hatten sogar Antifaschisten ähnliche Rechtsstreitigkeiten, weil z. B. das Hakenkreuz zwar durchgestrichen, aber zu sehen war (Info: "Dorsten unterm Hakenkreuz". Doch Rudolf-Heß-Gedenktage, Neonazi-Demos, NPD-Veranstaltungen mit bekannten und verfassungsfeindlichen Inhalten (Beispiel Gedenktag, Bericht Tagesspiegel 2017), sowas geht immer wieder juristisch und mit Polizeischutz durch ... +++

D.O.-Infogramm: Ukraine und Ergänzungen zur täglichen Berichterstattung

11. März 2014

Orangene Revolution in der Ukraine 2004. © Serhyi, CC BY-SA. Wikimedia Commons

Orangene Revolution in der Ukraine 2004. © Serhyi, CC BY-SA. Wikimedia Commons

Das Thema ist Dauerbrenner der Medien und schon fast überreizt, dennoch ein paar Ergänzungen: Nicht-Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens war Auslöser der Euromaidan-Proteste seit 2013, aber nicht deren Anlass; „vermutlich“ stecke hinter dem späteren Einlenken des Ex-Präsidenten Wiktor Janukowitsch der Einfluss ukrainischer Oligarchen +++ „Russland Aktuell“ erläuterte problematische Details des Assoziierungsabkommens Ukraine – EU und erwähnte auch Putin’s Druckmittel +++ ein deutscher Wissenschaftler berichtete Jan. 2014 direkt aus Kiew, hier Berichte der Tschernobyl-Bloggerin Elena Filatova +++ die Menschen hätten von Willkür, Korruption und Selbstbereicherung „der Familie“ (Janukowitschs) genug gehabt, so die belarussische Politikerin Olga Karach. Es gäbe keinen Konflikt zwischen Russisch- und Ukrainischsprachigen +++ für die russische „Novaya Gazeta“ beschrieb der ukrainische Journalist Dmitry Gnap das politisch-wirtschaftliche Netzwerk Janukowitschs weiterlesen …